Aki Shimazaki: Tsubaki

Sie hat die Atombombe überlebt, über die sie Zeit ihres Lebens nicht reden wollte. Nach ihrem Tod hinterlässt sie ihrer Tochter 2 Briefe. Einen für die Tochter und einen ...

Man liest keine Stunde und es geht auch nicht hauptsächlich um die Atombombe. Es ist eine knackig erzählte Familiengeschichte, entlang von japanischen Gesellschaftszwängen und eingebunden in die Zeit des Krieges und seinen Gesetzen.

Ich gebe zu, dass ich warscheinlich keine 15€ für dieses Büchlein ausgegeben hätte.

Aber jeder der "drankommt", dem empfehle ich diese warme, kurze und bildliche Geschichte in einer gar nicht dramatischen Sprache, obwohl die Umstände dramatisch sind.