Bücher ...

Die große Lese-Leidenschaft meines Vaters hat sich voll auf seine Töchter vererbt und solese ich seit meiner Kindheit richtig viel.

Was mein erstes Buch war, weiss ich nicht, aber ich erinnere mich als erstes an "Die kleine Raupe Nimmersatt". Diese Raupe hinterläßt ja Fraßspuren auf dem Weg durch das Buch und die Woche. Meine Familie hat immer gesagt, dass man bei mir auch weiss, ob ich ein Buch in der Hand hatte oder nicht, weil ich hemmungslos beim Lesen nasche und dann Fingerabdrücke in Büchern hinterlasse. Naja ... heute nicht mehr so richtig.

Heute sind es eher Blutflecke, wenn ich blitzartig eine Schnake erschlage mit dem Buch und die Schnake dann darin klebt. (Diese Seiten muss ich dann überspringen!)

Und ich bin keine, die Bücher "pfleglich" behandelt.
Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann darf man das auch sehen. Es muss nicht jungfräulich im Regal stehen. Mit dieser Jungfräulichkeit kann ich eh nichts anfangen.
Ich liege meistens auf der Seite beim Lesen und dann knicke ich die Bücherrücken immer schön durch :-)

Seit ca. 8 Jahren ist das Kriterium für eine Wohnung auch immer: habe ich ein Zimmer in welchem meine Bücher Platz haben? Kann ich meine kleine Bibliothek einrichten? Ohne ein solches Zimmer ziehe ich in keine Wohnung.
In der aktuellen Wohnung habe ich es perfekt: ich habe oben ein großes Studio, welches gleichzeitig mein Musikstudio ist und meine Bibliothek. Das macht Spaß und Laune. Nur das richtige Sofa fehlt noch, weil nichts was ich möchte diese blöde Wendeltreppe hochgeht. Naja ... irgendwann wird das richige Sofa kommen und passen.

Am Liebsten lese ich folgende Kategorien:
1. Krimis/Thriller etc. - neben den lokalen Krimis (ja, ich schwimme auf der Welle mit) stehe ich auf die sehr brutalen Serienmörder. Es muss nicht blutig beschrieben werden, denn mir reicht meine Fantasie und psychische Gewalt fand ich schon immer schlimmer, wie körperliche Gewalt.

2. Geschichtsromane
- lese ich sehr gerne, aber leider gibt es hier so viel Schund, dass ich mich kaum noch traue. Bin hier mittlerweile so elitär, dass ich erwarte, dass der Autor entweder HistorikerIn ist oder aber min. 4 Jahre an einem solchen Buch schreibt. Mit denen habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

3. die ganz stillen Bücher - sind erst mit zunehmendem Alter auf meine Liste gekommen. Bücher, die die kleinen Facetten des Lebens beschreiben und leise sind. Keine Knaller, Highlights, Serienmörder